Thomas A. Keck


Veröffentlichungen

Publikationen

Die ersten Lyrik-Veröffentlichungen habe ich ab 1982 in diversen Literaturzeitschriften veröffentlicht (LITSIGNALE, Der Rabe, Der lesende Affe, Am Erker, Stint). Seit den Neunziger Jahren bin ich Mitglied des Verbands Deutscher Schriftsteller.

Genres

Lyrik, Prosa, Theater

Sindbad oder: Der Quälgeist, Hamburg: Autorenverlag Annemarie Maeger, 1996

Die Bewerbung – sechs Parabeln aus dem Leben auf das Leben, München: Impuls Theaterverlag, 1994

„Ein alter Kaprotinenkalkschüttler“, in: Stimmen im Kreis. Hrsg.v. K.-H. Manegold. Duderstadt: Mecke, 1994

„Geld oder Leben“, in: Geld oder Leben  -Szenen. Texte zum 3. Würth Literaturpreis, hrsg. v. Tankred Dorst und Jürgen Wertheimer. Tübingen: Konkursbuchverlag Claudia Gehrke, 1997

 Die Zeitflicker, Roman, Hamburg: Tredition, 2016

Unreim - Lyrische Miniaturen, Hamburg: Tredition, 2019

Sagen der Südwestpfalz - Mystische Geschichten aus dem Land der roten Felsen. Neustadt an der Weinstraße: Agiro, 2021

Übersetzung

Jean de La Fontaine: Der Rabe und der Fuchs. Die schönsten Fabeln, Frankfurt/M.: Insel, 1990

Molière: Der Scheinkranke, Baden-Baden: Johannes Hertel Theaterverlag, 1994

Molière: Don Juan, Baden-Baden: Johannes Hertel Theaterverlag, 1995

Mariane Fiori: Junges Blut, Stuttgart, München: DVA, 1998

Königin Christina von Schweden: Endymion, ein Hirtengedicht. Hamburg: Maeger, 1998

Wissenschaft und Essay

Der deutsche „Baudelaire“, Studien zur übersetzerischen Rezeption der „Fleurs du Mal“, zwei Bände. Heidelberg: Winter, 1991

Moliere auf deutsch, eine Bibliographie. Hannover: Revonnah, 1996

„Von der Theorie des experimentellen Theaters. Ein Übersetzungsprojekt im Göttinger Zer-Kuns-Theater“. In: Premiere, 1/1990 (Zeitschrift für Theater, Literatur, Musik. )

„’Ennui’ – Be-Fremdung im Umgang mit einem Begriff“, in: Fred Lönker (Hg.), Die literarische Übersetzung als Medium der Selbsterfahrung. Göttinger Beiträge zur Internationalen Übersetzungsforschung, Bd.6, Berlin: Schmidt, 1992, S.221-238

„Über die Schwierigkeiten, Sprache zu definieren. Die Problematik des Übersetzens. Überlegungen zu Georges-Arthur Goldschmidts Referat ‚Vom Stoff der Wörter’“, in: Kunst und Kultur, Kulturpolitische Zeitschrift der IG Medien, 1/1994, S. 23-24

Charles Baudelaire:  Spleen. Nachdichtung von Oskar Ansull. Mit einem Nachwort von Thomas A. Keck. Hannover: Revonnah, 1995

„’Molière imaginaire’ – von der Heilkraft deutscher Bühnenfassungen des Malade imaginare“, in: Thorsten Unger u.a. (Hgg.): Differente Lachkulturen? Fremde Komik und ihre Übersetzung, Forum Modernes Theater, Bd. 18, Tübingen: Nar, 1995, S.145-191

„Gottes Zorn in der DDR. Die zweifelhafte Wandlung des Dom Juan von Molière in der Bearbeitung Bertold Brechts und des Berliner Ensembles“, in: Wilhelm Gräber u.a. (Hgg.), Romanistik als vergleichende Literaturwissenschaft, Festschrift für Jürgen von Stackelberg, Frankfurt a.M. et al.: Lang, 1996, S. 139-151

„Frankreich-Bilder für eine Lyrik-Ausstellung. Eine Darstellung deutscher Rezeption französischer Literatur bis Mitte des 119. Jahrhunderts“, in: Helga Essmann, Udo Schöning (Hgg.): Weltliteratur in deutschen Versanthologien des 19. Jahrhunderts, Göttinger Beiträge zur Internationalen Übersetzungsforschung, Bd.11, Berlin: Schmidt, 1996, S.3-50

„Der Chansonnier der Weltliteratur. Eine Untersuchung zur Vermittlung Bérangers durch deutsche Weltliteraturanthologien des 19. Jahrhunderts“, ebd. 335-387

„Vom Albatros zum Fregattvogel. Albert Mösers Baudelaire-Nachdichtung im Bildersaal der Weltliteratur“, ebd. S.521-536

„’Molière und kein Ende?’ – Die französische Klassik am Wiener Burgtheater“, in: Bärbel Fritz u.a. (Hgg.): Theaterinstitution und Kulturtransfer I. Fremdsprachiges Repertoire am Burgtheater und auf anderen europäischen Bühnen, Forum Modernes Theater, Bd. 21, Tübingen: Narr, 1997, S.97-126

„Vom Wert der literarischen Übersetzung“, in: Kunst und Kultur, 5/1997, S.38-40

„Der Essigmann auf der Hofbühne. Ein Beitrag zur Rezeption der französischen Dramatik am Gothaer Ghoftheater 1775-1779“, in: Anke Detken u.a. (Hgg.): Theaterinstitution und Kulturtransfer II, Fremdkulturelles Repertoire am Gothaer Hoftheater und an anderen europäischen Bühnen, Forum Modernes Theater, Bd. 22, Tübingen: Narr, 1998, S. 21-42

„Der Begriff der Sprache und ihre Behandlung in Benjamins übersetzerischer Baudelaire-Rezeption“, in: Willi Huntemann, Lutz Rühling (Hgg.): Fremdheit als Problem und Programm. Die literarische Übersetzung zwischen Tradition und Moderne. Göttinger Beiträge zur Internationalen Übersetzungsforschung, Bd.14, Berlin: Schmidt, 1997, S.240-268

„Baudelaires ’Correspondances’ zwischen Romantik und Moderne. Eine Studie zur übersetzerischen Rezeption eines symbolistischen Paradigmas“, ebd., S.75-118

„Die Symbolik des Ortes. Zur dramaturgischen Topographie in Molières ‚Dom Juan’“, in: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, Bd. 39, Berlin: Dincker & Humblot, 1998, S.127-138

Texte (alle aus "Unreim - Lyrische Miniaturen")

Garantie

Bewahren Sie
dieses rauschhafte
Gedicht gut auf!
Im Falle der Ernüchterung
gilt es als Beleg.

Leider war das Z verrutscht

Es war das schönste Geschenk für sie,
in seinem Brief zu lesen,
er sehe nun ein, sie brauche
in ihrer Verfassung
dringend zärtliche Hilfe.

Der blaue Fleck

Er dachte, es sei einfach,
das Meer zu malen.
Doch stets, wenn er die Farbe
gerade zum Rand hin ziehen wollte,
war sie in der Mitte
schon wieder getrocknet.

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